Ausbildungsgemeinschaft in Wien

Ausbildungsgemeinschaft in Wien

Seit Herbst 2014 leben junge Salesianer im Salesianum. Gebet, Studium und Jugendarbeit: Zehn Mitbrüder in Ausbildung leben hier gemeinsam und bereiten sich auf zukünftige Aufgaben vor.

Sie studieren Theologie und andere Fächer und besuchen Ausbildungskurse. Zusätzlich arbeiten alle in unterschiedlichen Einrichtungen und Aufgabenfeldern der Jugendarbeit. In Wien ist die Ausbildungsgemeinschaft der Salesianer für den deutschsprachigen Raum, begleitet wird die Gruppe von P. Andreas Kühne.

Ausbildungsweg als Salesianer Don Boscos

Professkreuz bei der ewigen Profess

Die Grundausbildung dauert bei den Salesianern Don Boscos rund zehn Jahre. Auf den ersten Blick eine lange Zeit, und doch umfasst sie das Hineinwachsen in den Orden, Studien und Ausbildungen sowie Praxiszeiten bei stets größerer Übernahme von Verantwortung.

Die „Schnupperzeit“ heißen Aspirantat und Vornoviziat. Der Interessent lebt in der Gemeinschaft mit und lernt den Lebensstil als Salesianer kennen. Anschließend folgt das einjährige Noviziat in der internationalen Gemeinschaft in Pinerolo/Italien, an dessen Ende der Novize frei entscheidet, ob er das Versprechen zum gottgeweihten Leben mit der speziellen Sendung zur Jugend (VIDEO: Erste Profess als Salesianer Don Boscos) ablegt. Die Profess erfolgt auf eine bestimmte Zeit (z.B. drei Jahre), erst nach zumindest sechs Jahren erfolgt das Versprechen für das ganze Leben (VIDEO: Ewige Profess).

Die Studien- und Ausbildungsphase wird in der Regel in Wien absolviert; die Salesianer in Ausbildung leben dabei in der Ausbildungsgemeinschaft im Wiener Salesianum. Alle absolvieren eine pädagogische Ausbildung, Priesteramtskandidaten studieren Theologie, Brüder erlangen andere Qualifikationen. Unterbrochen wird die Ausbildungszeit durch ein zweijähriges Praktikum in einer anderen Salesianergemeinschaft.

Priesterkandidaten verbringen nach dem Theologiestudium ein Diakonatsjahr (VIDEO: Diakonweihe von Praveen Raj Antony) in einer Pfarre, bevor sie zum Priester geweiht werden. Auch nach der Grundausbildung gibt es mit Exerzitien oder Fort- und Weiterbildungen viele Möglichkeiten des persönlichen Wachstums. Schlussendlich geht es um lebenslanges Lernen in der Nachfolge Jesu.

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