Etwas für mich?

Wohin geht mein Weg? (Foto: GregMontani, pixabay)

Ein paar Tipps für Entscheidungsprozesse mit Schwerpunkt auf die Frage nach der persönlichen Berufung:

1. Halte inne

Reflektiere über die alltäglichen Dinge in deinem Leben. Entscheidungsprozesse verlangen eine Sensibilität für das Innere und die Fähigkeit die Alltagserfahrungen einzuordnen.

2. Bete

Nimm dir jeden Tag zumindest ein paar Minuten für das persönliche Gebet. Erzähle Gott wie einem guten Freund, was dich beschäftigt: „Herr, du willst, dass ich glücklich bin. Was ist dein Wille für mein Leben?“ (Gebete: "Öffnen", "Entscheiden")

3. Geh nicht allein

Sprich mit Vertrauenspersonen. Lies Informationen im Internet und gute Bücher. Wenn du über das gottgeweihte Leben nachdenkst, sprich darüber mit einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin. Stelle Fragen.

4. Bring dich ein

Eine gute Möglichkeit in diesem Prozess sind Engagement und Dienst. Arbeite als Freiwilliger in Österreich mit oder geh für ein Volontariat ins Ausland. Lerne von anderen und bringe deine Ideen ein – „learning by doing“ sozusagen.

5. Mach eine Erfahrung

Besuche verschiedene Gemeinschaften. Sieh dir an, wie sie leben und arbeiten. Die Ausbildungsgemeinschaft heißt gerne Gäste willkommen - zum miteinander Beten, zum Austausch und zum voneinander Lernen.

6. Entscheide dich

Die Kirche braucht Menschen, die ihr Leben als Brüder, Schwestern und Priester ganz Gott weihen und in dieser besonderen Form die frohe Botschaft Jesu bezeugen. Nach einer Zeit des Gebets, Nachdenkens und gesammelter Erfahrungen folge deinem Herzen. Entscheidungen bringen mit sich, dass andere Möglichkeiten wegfallen. Doch mehr als eine Entscheidung "gegen etwas" ist es "für etwas": für den Dienst an Gott und den Menschen. Entscheidung schenkt inneren Frieden und Freiheit.

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